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Ein Fertigungsleitstand mit Zugriff auf alle Arbeitsunterlagen wie
Auftrag, NC-Programm, Einrichteplan und Aufspannskizze. Ebenfalls enthalten sind ein
NC-Editor und DNC-Betrieb. |
Im Rahmen der Umstrukturierung vieler Fertigungsbetriebe auf
Gruppenarbeit in Fertigungsinseln wird die Bereitstellung umfangreicher Informationen in
den Gruppen zur Unterstützung deren Flexibilität immer wichtiger. So ist es heute
selbstverständlich, auch in der Fertigung Standard-PC-Systeme zu platzieren, die als
multifunktionale Leitstände fungieren.
Die FAPcd-Anwendung erfüllt genau diese
Anforderung. Als fertigungsorientierte Windowsanwendung schafft FAPcd
den Zugriff auf alle notwendigen Dokumente (NC-Programm, Einrichteblatt, Auftragspapiere etc.),
stellt Zeichnungen oder Aufspannpläne grafisch dar (DXF, TIFF etc.) oder
visualisiert aktuelle Auftragstermine oder Zustände und realisiert den DNC-Betrieb zur Übertragung von
NC-Programmen und WZ-Istdaten in die CNC-Maschine (V24, LSV2, Heidenhain etc.).
Durch den Einsatz von seriellen Mehrfachkarten und einer speziellen
galvanischen
Trenneinheit können bis zu zehn Maschinen an einen PC angeschlossen werden, ohne die
elektrische Sicherheit zu gefährden. Alternativ ist der Einsatz von
Umsetzmodulen LAN/V24 verfügbar, damit werden die Grundverkabelung einer
Standardnetzwerkumgebung und die Anbindung der Maschine seriell im Netz
möglich. Auf dieser Basis kann auch eine wireless Netzwerkumgebung
realisiert werden.
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Ein Fertigungsleitstand mit der grafischen Darstellung einer
Aufspannsituation. |
Bei neueren Steuerungen erfolgt die Datenübertragung über die FAPcd Anwendung ohne Bedienung an der Steuerung direkt im Netz (TCP/IP, FTP,
NFS, RCP etc.). Z. B. werden Heidenhain TNC430/TNC530i-Steuerungen über LSV2 oder
Siemens 840D-Steuerungen über die Option Sinumerik MCIS RPC (SinCom) direkt im Netzwerk angesprochen.
So werden NC-Dateien, Werkstücke und Werkzeug-Istdaten übertragen oder die aktuelle Werkzeugbelegung
online ausgelesen.
Durch den Einsatz eines offenen Applikationsgenerators ist die Anwendung
hochflexibel und kann, auch durch den Anwender, optimal in die vorhandenen Strukturen
integriert werden. Die einzelnen Funktionsbuttons können mit eigenen Makros
belegt werden, das gesamte Layout firmen- oder maschinenspezifisch angepasst
werden. Offene Schnittstellen ermöglichen den Einsatz als universelles
Frontend zu einer zentralen Betriebsmittelverwaltung oder einem PPS-System, wobei durch
den Einsatz von Windows auch die Integration (TCP/IP) in heterogene Netzwerkumgebungen zum
Standard wird.
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