Auf der Ebene der Werkzeugbauteile werden alle spezifischen Informationen jeder einzelnen Komponente
verwaltet. Bauteile können frei klassifiziert und in Sachmerkmalsleisten verwaltet werden. Die Standarddefinition
in FASys basiert auf der DIN4000. Anschlussbedingungen werkstück-/maschinenseitig (DIN4000-95) beschreiben, wie
die einzelnen Komponenten später zu einem Komplettwerkzeug zusammengebaut werden können.
Zu jedem einzelnen Bauteil kann über ein Grafikmakro oder bei Sonderwerkzeugen mit Hilfe eines CAD-Programmes (z. B. ACadLT) eine maßstäbliche
2D-Einzelgrafik hinterlegt werden. Aus diesen Einzelgrafiken
werden dann später die Komplettwerkzeuge und das grafische Werkzeugblatt generiert.
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Beispiel für die Verwaltung von Werkzeugbauteilen mit Imagegrafik und Stückliste der zugeordneten Klein- und Ersatzteile.
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Parallel zu den 2D-Grafiken können die Bauteile auch als 3D-Volumenmodelle hinterlegt werden. Zur Erzeugung der Modelle wurde eine
API-Schnittstelle zu Creo Elements/Pro und SolidWorks® direkt in
FATool integriert. So können aus FATool
heraus Mastermodell und Parametersets in Creo Elements/Pro oder
SolidWorks® geladen werden, das
maßstäbliche Modell wird automatisch erzeugt und in FATool gespeichert. Für die Erzeugung von Sonderwerkzeugen stehen die gesamten
Konstruktionsfunktionen des eingesetzten 3D-CAD-Systems zur Verfügung. Alle Einzelmodelle enthalten Anschlusskoordinatensysteme
zum automatischen Generieren des Komplettwerkzeuges (Baugruppe).
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Beispiel für die Verwaltung von Werkzeugbauteilen; hier eine Wendeschneidplatte nach DIN4000-76 mit
der aus einem Mastermodell erzeugten maßstäblichen 3D-Grafik.
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Die Zuordnung (Referenz) auf Klein- und Ersatzteile schafft die Verbindung zu den zusätzlich benötigten
Komponenten.
Schnittstellen zur Herstellerdaten (CimSource) optimieren die Erfassung der notwendigen Informationen.
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